Yoga für Frauen - Hormon Yoga

Yoga für Frauen: entspannte Balance als Chance

„Suche nach Ruhe, aber nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit, sondern durch das Gleichgewicht.“ Im Gleichgewicht sieht Friedrich Schiller den „Schlüssel zur Gelassenheit“. Für körperliches und seelisches Gleichgewicht sollen auch die Übungen des Hatha Yoga sorgen, die die brasilianische Psychologin und Yogalehrerin Dinah Rodrigues mit tibetischen Energieübungen kombinierte und damit das so genannte „Hormonyoga“ entwickelte. Beim Hormonyoga sollen die Funktionen der Beckenorgane, die Durchblutung des Unterleibs und des Beckenbodens sowie die Hormonproduktion gezielt angeregt werden. Die natürlichen, weiblichen Regulationssysteme werden beim Frauen-Yoga positiv unterstützt. Mit Hilfe der Yoga-Übungen speziell für Frauen sollen emotionale Stabilität und innere Ruhe erreicht werden, um auch durch die Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Seele körperliche Beschwerden zu lindern.

Yoga für Frauen in der Praxis: ruhige Schritte zur Körpermitte

„Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert“, verspricht schon der chinesische Philosoph Laotse und Hormonyoga soll Frauen mit Hilfe verschiedener Übungen zu ihrer Körpermitte führen. Die Yogaübungen enthalten die Asanas und Atemübungen aus dem Hatha Yoga. Die traditionellen Yogastellungen im Sitzen, Stehen und Liegen werden mit speziellen Bewegungsfolgen zur Kräftigung der Beckenorgane kombiniert. Die Atemübungen tragen nicht nur zur Entspannung bei, die den Körper erfrischt und die geistige Konzentration auf die eigene Mitte erleichtert, sondern auch zur Stimulation der, den Hormonhaushalt regulierenden Hypophyse beitragen.

Yoga für Frauen und seine Wirkung: ausgleichender Einfluss auf den natürlichen Rhythmus

„Die Natur kann man nur beherrschen, indem man sich von ihr leiten lässt“, sagt eine lateinische Lebensweisheit und diese Yogatherapie speziell für Frauen soll vor allem dafür sorgen, dass die natürlichen, weiblichen Regulationssysteme insgesamt besser greifen und die eigenen Selbstheilungskräfte anregen.

Körperlich wirkt sich die Yoga-Therapie vor allem auf die die Beckenorgane aus, die trainiert, gestärkt und besser durchblutet werden. Dadurch sollen der Hormonhaushalt harmonisiert und in Folge prämenstruelle Symptome gelindert, Zyklus- oder Wechseljahresbeschwerden ausgeglichen und Menstruationsspannungen abgebaut werden. Die körperbetonten Yogaübungen kräftigen außerdem die Brustmuskulatur sowie Beckenboden, Bindegewebe und Bauchmuskeln. Mit Hilfe der Atemübungen werden die Funktionen von Schleimhäuten und Hypophyse angeregt und unterstützt. Das Hormon- und Nervensystem findet dabei wieder in seinen natürlichen Rhythmus, der eigene Körper kann Zyklusbeschwerden und durch das Klimakterium bedingte Hitzewallungen besser regulieren. Die positiven körperlichen Wirkungen des Yoga für Frauen werden durch Tipps zur richtigen Ernährung zusätzlich verstärkt.

Die richtige Balance zwischen Körper, Geist und Seele ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Frauenyoga konzentriert sich daher nicht nur auf körperliche Übungen, sondern auch auf die positiven, geistig-emotionale Wirkungen auf die weibliche Psyche.

Die Yogastellungen und die Atemübungen sollen das Körperbewusstsein verbessern, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper lenken und die Freude am Umgang mit ihm wecken, wodurch sich mehr Selbstachtung entwickeln kann. Emotionale Entspannung, eine erhöhte Genussfähigkeit und mehr Ruhe und Gelassenheit tragen zur Entfaltung der Lebensfreude bei, führen behutsam zu einer positiven Lebenseinstellung und steigern so die Lebensqualität.