Yoga und Gesundheit, der ganzheitliche Ansatz

Yoga und Gesundheit, der ganzheitliche Ansatz

„Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung.“

„Sie gedeiht mit der Freude am Leben“, erkannte der Theologe Thomas von Aquin und illustriert so den ganzheitlichen Ansatz der Yogaphilosophie, die das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele vermitteln soll. Yoga-Übungen haben eine beruhigende, ausgleichende Wirkung auf die menschliche Psyche und einen ebenso entspannenden wie stärkenden Effekt auf den Körper.
Stressbedingte Beschwerden, die körperliches wie seelisches Unwohlsein hervorrufen, können oft mit Hilfe verschiedener Übungen gelindert werden, Yoga gibt den Körper und der Seele neue Kraft.

Ebenso wie Asanas die Körperhaltung verbessern und die Muskulatur stärken, können Atemübungen und Meditation Depressionen und Nervosität entgegenwirken. Ob Schlafstörungen, chronische Kopf- oder Rückenschmerzen oder hormonbedingte Wechseljahrsbeschwerden, die positive Wirkung von Yoga auf die physische und die psychische Gesundheit ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Sowohl die moderne Wissenschaft als auch die traditionelle Volksheilkunde bestätigen immer wieder den Zusammenhang von Gesundheit und Spiritualität, von körperlicher, seelischer und geistiger Harmonie und Ausgewogenheit.

Der ganzheitliche Übungsweg, der den Menschen wieder zu seiner Mitte führt, weckt psychische, physische, emotionale und intellektuellen Kräfte.

Mit innerem Frieden gegen Stress, ausgewogener Balance und Entspannung gegen Erfolgsdruck und stärkendem Training von Körper und Geist gegen Belastungen verströmen Yoga-Übungen wie eine stetige Quelle neue Lebensenergie.

Mit Sicherheit hat Yoga als Kraft spendende Auszeit vom Alltag einen gesundheitsfördernden Aspekt im aquinischen Sinn, denn die Freude am Leben gedeiht mit einer hohen Konzentrationsfähigkeit und einem positivem Körpergefühl sowie mit der Fähigkeit, los zu lassen und Ruhe in sich selbst zu finden.